Wage den Blickwechsel

Die ISPO Masterclass Academy, die im Rahmen der Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode (ISPO) stattfindet, bietet ausgewählten NachwuchsdesignerInnen eine Plattform, sich mit Talenten aus aller Welt über Sportmode auszutauschen. Unsere Schülerin Katia Innerhofer war in diesem Frühjahr mit dabei. Im Interview berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Katia, Du wurdest in diesem Jahr ausgewählt, die Modefachschule Sigmaringen bei der ISPO Masterclass Academy zu vertreten. Wie hast Du das internationale Team erlebt?
Für mich war es sehr interessant, von den anderen TeilnehmerInnen zu erfahren, was sie an ihren Modeschulen beziehungsweise Hochschulen lernen. Bei der diesjährigen Masterclass waren SchülerInnen und Studierende aus Ländern wie unter anderem England, Frankreich, Schweden und dabei. Aus Deutschland nahm neben der Modefachschule Sigmaringen beispielsweise noch die Hochschule der Künste Bremen teil. Der Mix aus unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturen macht diesen Workshop wahnsinnig spannend. Denn jeder bringt einen anderen Blickwinkel und anderes Wissen in die Arbeit mit ein. Dabei ist die Masterclass kein Wettbewerb, sondern fördert den
offenen Austausch und die Zusammenarbeit.

Die diesjährige Masterclass nahm das Jahr 2070 ins Visier ...
Genau. In diesem Jahr feierte die ISPO ja ihr Fünfzigjähriges. Wir sollten darüber nachdenken, wie unsere Welt in 50 Jahren, also zum hundertsten Jubiläum der ISPO aussehen könnte.

Ihr habt ja in Gruppen gearbeitet. Welches Thema hat dein Team beschäftigt?
Nora Kühner, die die Masterclass gemeinsam mit anderen DesignerInnen und ExpertInnen aus der Sportindustrie leitet, hat den Teams verschiedene Unterthemen zugeteilt. Mein Team bestand aus fünf TeilnehmerInnen, die aus Großbritannien, Österreich und Finnland kamen. Wir sollten uns mit dem Slogan "Living the Extreme" beschäftigen und dazu für einen fiktiven Kunden ein Fashionkonzept erarbeiten.

Wie seid ihr an diese Aufgabe herangegangen?
Wir haben zuerst einmal definiert, was in fünfzig Jahren womöglich als extrem bezeichnet werden könnte. Danach haben wir im Team eine App entwickelt, die sich einem völlig neuen Extremsport widmet. Es geht dabei darum, ohne Hilfsmittel in der Natur zu überleben.

Auf welche Weise konntest Du dich mit deinem Know-how in diesen Prozess
einbringen?

Zunächst einmal haben wir alle intensiv recherchiert und bei einem Brainstorming unsere Ergebnisse eingebracht. Meine Aufgabe war es dann, mich mit der Vorgeschichte unserer App beschäftigt. Außerdem habe ich die mögliche Zielgruppe definiert. Hier hat mir meine Erfahrung aus anderen Projekten unter anderem an der Modefachschule sehr geholfen.

Was hast Du für dich aus dem Workshop mitgenommen?
Das Teamwork auf internationaler Ebene war neu für mich und absolut bereichernd. In unserem Team kam es zu Diskussionen und auch zu Unstimmigkeiten. Doch wir haben gelernt, dass solche Situationen durch konstruktive Vorschläge gelöst werden können und dass dabei oft neue Perspektiven entstehen. Gerade andere Blickwinkel führen dann zu einem perfekten Endprodukt.

Während der Masterclass wurde zudem nur Englisch gesprochen, weswegen ich viele mir bisher unbekannte Fashion-Begriffe dazugelernt habe, vor allem im Bereich Sustainability. Außerdem habe ich viele neue Technologien kennengelernt und hatte die Gelegenheit, mit Firmenchefs und Designern ins Gespräch zu kommen. Die perfekte Gelegenheit, um zu netzwerken. Danke an Masterclass-Academy-Leiterin Nora Kühner, die uns jungen Designern diese vielfältigen Möglichkeiten eröffnet hat!


© pics: Kristine Kicigina/ www.krisfoto.de

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