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Marco Marcu

"Mein Universum erweitert sich ständig"


Die international bekannten Sängerinnen Pink und Leona Lewis, das Model Eva Padberg oder die Schauspielerin Kristin Meyer (GZSZ) – sie alle schätzen die Kreationen von Marco Marcu. Sein Handwerk hat der Designer an der Modefachschule Sigmaringen gelernt. Im Interview verrät er, was wirklichen Erfolg ausmacht. Und wovon Leidenschaft lebt.

Modefachschule Sigmaringen (mofa): Marco Marcu, wir sitzen hier auf deinem Promisofa, wie du es nennst. Wer hat hier schon Platz genommen?

Marco Marcu (MM): Das waren einige. Viele Promis suchen bei mir zum Beispiel nach etwas Besonderem für den roten Teppich oder für andere Anlässe. Die Schauspielerin Kristin Meyer beispielsweise habe ich für den Deutschen Filmpreis eingekleidet. Für die Theaterinszenierung des „Jedermann“ in Potsdam im Jahr 2018 habe ich das Kostüm der Buhlschaft genäht, die von Larissa Marolt gespielt wird. Mein Universum erweitert sich also ständig!

mofa: Es heißt über dich, du wärst vom Designhimmel nicht mehr wegzudenken. Erinnerst du dich – so ganz oben angekommen – überhaupt noch an deine Zeit an der Modefachschule Sigmaringen?

MM: Ja, und wie! 1996, mit der Ausbildung zum Modedesigner und Maßschneider in Sigmaringen begann für mich meine Zeit in Deutschland überhaupt. Ich war damals gerade 23 Jahre alt, erst kürzlich aus Rumänien gekommen und sprach kaum Deutsch. Ich wusste nur: das hier ist jetzt meine Chance für eine gute Zukunft. Und diese Chance habe ich ergriffen.

mofa: Modeschulen gibt es viele. Warum hast du dich ausgerechnet für eine Schule in der Kleinstadt Sigmaringen entschieden?

MM: Die Schule hatte in einer Zeitschrift einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem man sein Talent zeigen konnte. Die Besten wurden eingeladen, darunter auch ich. Und als ich mitbekam, wie umfassend die Ausbildung an der Schule ist, habe ich mich sofort entschieden: Hier willst Du anfangen. Die Zusage eines Stipendiums hat mich in diesem Entschluss noch bestätigt. Außerdem kann man sich in Sigmaringen super auf das Wesentliche konzentrieren und nebenbei schon Kontakte ins Modebusiness knüpfen. Die Schule ist ja gut vernetzt. Mittlerweile sogar weltweit.

 

mofa: Was würdest Du als Besonderheit an der Ausbildung an der Modefachschule bezeichnen?

MM: Ich habe hier alles mit auf den Weg bekommen, was ich im später im Fashionbusiness gebraucht habe. Sowohl als Selbständiger als auch als angestellter Designer. Wie heute lernt man neben Modedesign an der Modefachschule ja auch das Nähen. Hier habe ich wirklich bei Null angefangen, fand es aber absolut cool. Und hab mich total von der Schule leiten lassen, das war perfekt. Bis heute sind alle Kleider, die hier in meinem Laden zu sehen sind, von mir selbst entworfen und selbst genäht. Und dank des Unterrichts etwa in Wirtschaftskunde habe ich heute auch null Probleme mit formalen Dingen wie der Buchhaltung für mein Geschäft. Vor allem aber habe ich neben dem handwerklichen Können an der Modefachschule einen Spirit mitbekommen, der mich trägt.

mofa: Wie würdest Du diesen Spirit beschreiben?

MM: Zum einen unterstütze mich die Schulleitung auf meinem Weg. Es war alles sehr persönlich, fast familiär. Zum anderen wurde mir gezeigt, wie wichtig der Spaß an der Sache und ein realistischer Blick auf das Fashionbusiness ist. Gerade zu Anfang denken doch viele, dass es im Modedesign nur um Glamour geht und stecken sich viel zu hohe Ziele. Aber bis dahin, bis in den Designhimmel, ist es ein richtig harter Weg! Und den kannst du nur gehen, wenn du was kannst und dich die Leidenschaft für die Sache auch durch Krisen trägt. Leidenschaft für Mode braucht außerdem auch ganz viel Eigeninitiative und Flexibilität. Nur so kommst du voran.

mofa: Hast Du zum Schluss noch einen Tipp für angehende ModedesignerInnen?

MM: Ich sage jedem Praktikanten, der hier bei mir arbeitet: Nimm früh, möglichst schon in der Ausbildung, an Modedesign-Wettbewerben teil. Dort kannst du dich ausprobieren und deinen Namen bekannt machen. Ganz unabhängig davon, ob du gewinnst. Es geht sowieso nicht darum, dass du als Designer mal Multimillionär wirst. Sondern darum, dass du liebst, was du machst. Das bringt dir echten Erfolg und vor allem Freiheit. Egal, ob du nun als Selbständiger oder als Festangestellter arbeitest.

Link Hompeage Marco Marcu: www.m-marco-fashiondesign.de

 

 

Unser ehemaliger Schüler Marco Marcu hat erreicht, wovon viele träumen: Er ist - so Fashionphilosophy Fashion Week Berlin - "eine feste Größe am deutschen Designerhimmel." 

 

 

Auf dieser Couch in seinem Laden in Berlin-Potsdam saßen schon zahlreiche Promis, die Marco Marcu mit seinen selbstentworfenen und -genähten Kreationen eingekleidet hat.

Eine Galerie der Stars: Sängerinnen wie Pink oder Leona Lewis, das Model Eva Padberg, die Schauspielerin Anja und Gerit Kling oder Model und Schauspielerin Larissa Marolt trugen schon Kreationen von Marco Marcu 

 

 

Haute Couture, die jeden schmückt: Marco Marcu setzt nicht nur auf das extravagante Design seiner Kleider, sondern auch auf besondere Accessoires wie etwa die von ihm entworfenen und gefertigten Hüte.

Sein Laden im angesagten holländischen Viertel in Berlin-Potsdam ist zugleich sein Atelier. Hier sitzt Marco Marcu auch noch selbst an der Nähmaschine oder zeichnet neue Entwürfe.

Zur Modefachschule Sigmaringen hält Marco Marcu bis heute Kontakt. Bei der Fashion Week Berlin 2019 etwa war die Modefachschule Partner seiner Fashionshow für die Kollektion Herbst/Winter 2019. SchülerInnen der Mofa sind bei Marco Marcu gerne willkommen. Zum Beispiel als PraktikanntInnen.

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+49 (0) 7571 740 117

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