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Every week is fashion week- Der 2.Tag in Berlin

Die erste Nacht in der Weltstadt war herum, ein spannender Tag sollte uns nun erwarten:

Während ein Teil der Gruppe an diesem Tag die Premium Messe besuchen durfte, hatte die andere Gruppe die Möglichkeit sich frei in Berlin aufzuhalten.

Anja, Tugce und ich, Pelin, haben diese Gelegenheit genutzt und wollten an diesem Tag versuchen, die Mercedes Benz Fashion Week zu erkunden. Wir wollten auf die Modenschauen und uns so ein eigenes Bild machen. Mit diesem Ziel vor Augen starteten wir den Tag um 08.00 Uhr mit einem Frühstück in dem Hostel.

Zwei Stunden später befanden wir uns in einer der bekanntesten Straßen in Berlin Mitte, der Friedrichstrasse. Nahe dem Friedrichstadtpalast, wo wir am Tag zuvor die THE ONE GRAND SHOW mit Kostümen von Jean Paul Gaultier gesehen haben.

Von hier aus haben wir uns erhofft, irgendwelche Hinweise für die Fashion Week zu bekommen. Diese Hoffnung wurde noch größer, als wir einen Mercedes Benz Bus mit der Aufschrift Mercedes Benz Fashion Week Berlin vor dem Maritim Hotel sahen. Um einen Blick auf einsteigende Promis oder Ehrengäste der Shows erhaschen zu können, standen wir minutenlang in einer Ecke vor dem Hotel. Lange wollten wir nicht mehr warten und haben die Fahrerin angesprochen. Diese war überraschend nett und hat uns den Hinweis gegeben ihre Kollegin am Haupteingang anzusprechen. Natürlich gingen wir sofort in die gezeigte Richtung, erzählten dort von unserem Wunsch, so viel wie möglich von der Fashion Week sehen zu wollen. Und nur kurze Zeit später saßen wir selber zusammen mit einem Ehepaar vom Maritim Hotel in dem Bus und die Fahrerin grinste uns an. Der Bus fuhr uns bis vor die Türen der Panorama Messe Berlin.

Hier angekommen, haben wir zuerst einmal realisieren müssen, dass wir tatsächlich so weit gekommen sind. Nun ging alles ganz schnell.

Die Panorama Messe gilt als die größte und wirtschaftlich relevanteste Modemesse im deutschsprachigen Raum. Sie ist die von Fachleuten bestbesuchteste in Europa und das macht sie wiederum zu einer der bedeutendsten Modemessen weltweit. In 10 Hallen werden mehr als 700 Kollektionen von unterschiedlichsten Labels präsentiert und die Einkäufer haben vor Ort die Gelegenheit Bestellungen für ihre Shops zu machen. Da es eher unüblich ist, dass sich auf dieser Messe Schüler befinden, wurden wir drei oft mit Einkäufern verwechselt.

Diesen ganzen Prozess live miterleben zu dürfen, war eine einmalige Chance, die wir ausgenutzt haben. Nach stundenlangen Erkundungen hatten wir einige interessante Gespräche hinter uns und je 2 Taschen voll mit Magazinen, Lookbooks, Flyern, Give-Aways und vielem mehr. Wir waren kaputt und hatten Hunger, trotzdem wollten wir uns weitere Chancen nicht entgehen lassen, also brachen wir wieder auf.

Nächstes Ziel war der für diesen Abend geplante Showroom von lala Berlin. Mit unseren gefühlt tonnenschweren Tragetaschen an der Adresse angekommen, suchten wir die unscheinbare Eingangstüre. Kaum gefunden, mussten wir sehr, sehr viele Treppen hochsteigen, bis wir endlich im Eingangsbereich standen. Total aus der Puste versuchten wir nun unser Glück: „ Wir sind von de Mo- Modefach- schule. Wir haben einen Blog und würden gerne über lala Berlin schreiben.“ Die Zuständige musste uns kurz warten lassen, was uns eigentlich nach den vielen Treppen sehr recht war. Als sie zurück kam musste sie uns für den heutigen Abend leider entschuldigen. Aber machte uns zu unserer Überraschung das Angebot, am Freitag ein Interview mit dem Designer führen zu dürfen. Wir waren natürlich super begeistert, doch am Donnerstagabend war schon die Abfahrt geplant. Also bedankten wir uns und nahmen Abschied.

Der ganze Weg mit den schweren Taschen umsonst? -Nein!

Nun hatten wir endgültig die Bestätigung. Reden, reden, reden und es öffnen sich Türen. Die nächste Fashion Week konnten wir nun viel organisierter starten.

18 Uhr, hungrig, schmerzende Füße, schwere Taschen, aber der Tag war für uns noch nicht vorbei. Ein letztes Ziel hatten wir noch. Marcel Ostertag.

Den langen Weg dorthin erspare ich euch

Vor der Location von Marcel Ostertag standen wir nun und warteten darauf, dass die vielen Gäste endlich durch die Eingangskontrolle gingen und wir unsere Chancen als „Füllvolk“ in der Show erfragen konnten. Doch es kamen ständig neue Gäste  hinzu und es war noch lange bis zum Beginn der Show. Also warteten wir auf einer Sitzbank und beobachteten die ankommenden Gäste. Alle waren unterschiedlichst gekleidet. Wir erkannten einige Promis und auch viele YouTuber wie zum Beispiel Marvyn Macnificent.

Nach einer Stunde warten, haben wir bemerkt, dass die Anzahl der Gästen vor der Türe noch immer nicht zurückgegangen ist und komischerweise einige Gäste das Warten aufgaben und wieder gingen. Es stellte sich heraus, dass die, die an den Türen warten auch wie wir darauf hofften, ohne Einladung in die Show zu kommen. Nur war es bei dieser Show ausschließlich geladenen Gästen mit Sitzplatz erlaubt, sich die Kollektion anzuschauen.

Das war die erste richtige Niederlage an diesem Tag. Wir lernten: Das nächste Mal wird nicht gewartet bis 5 min vor der Show, sondern es wird direkt mit den Zuständigen geredet.

Nun hatten wir keine neuen Ziele mehr und waren kaputt. Die Bedürfnisse kamen wieder zum Vorschein und alles was wir wollten, war essen, die Taschen loswerden und am liebsten eine Fußmassage. 2 der Wünsche konnten wir uns relativ schnell erfüllen. Der 3. Wunsch blieb bis heute leider unerfüllt.

 

 

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