REALISATION SCHNITT - Bereich
     
FACHBEREICH SCHNITT

Die Schüler lernen das Konstruieren aller Arten von Bekleidung, unterteilt nach Beschaffung der textilen Fläche (Webware oder Strickware), sowie nach der Branche (DOB, HAKA, KOB oder Wäsche). Diese Konstruktionen werden manuell im Maßstab, parallel dazu aber auch am PC mittels einem speziellen Schnittkonstruktionsprogramm erstellt.

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Das Abformen an der Büste unterstützt die so erworbenen Kompetenzen und ermöglicht die optimale Umsetzung schnitttechnischer Inhalte.

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Bekleidungskonstruktion

Sie konstruieren im Maßstab 1:3 bzw. 1:4 Grundschnitte für Webware, das heißt, die Stoffe, die für die Schnitte verwendet werden, haben keine oder nur wenig Dehnung. Wenn der Grundschnitt gemacht ist, kann dann die Modellentwicklung gemacht werden. Sie haben eine Idee und die wird schnitttechnisch umgesetzt.

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Produktionsschnitt

Der Schüler soll lernen, seine Kenntnisse und Fähigkeiten von Bekleidungskonstruktion in den Maßstab 1:1 umzusetzen und diese Schnitte nach industriellen Gesichtspunkten produktionsreif zu gestalten. Das beinhaltet das Anstellen der richtigen Nahtzugaben und die genaue Beschriftung.

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Die erstellten Grundschnitte werden durchgenäht und bei der Anprobe wird die Passform optimiert. Durch dieses Arbeiten werden wichtige Voraussetzungen für die Praxis erlernt.

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Wirk- und Strickschnitt

Jeder von uns trägt Bekleidung aus gestrickter Ware (knitted material) und ist sich dessen vielleicht gar nicht bewusst. Dazu gehören nicht nur T-Shirts oder Sweat-Shirts, auch im Unterwäschebereich, bei den Dessous oder im Sportartikelbereich finden wir Kleidungsstücke, die aus diesem Material gefertigt werden.

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In der Schnittkonstruktion müssen hier besondere Vorgaben wie Dehnung oder spezielle Verarbeitungen mit Spezialmaschinen berücksichtigt werden. Deshalb wird dieses Fach BWS Wirk- und Strickschnitt bei uns an der Schule gesondert unterrichtet.

Werkstofflehre Textil

Welches Material oder welche Stoffqualität soll ich für meine Kollektion verwenden? Nur wer ein fundiertes Fachwissen hat, kennt sich in der ganzen Stoffvielfalt aus, und kann die richtige Wahl treffen.

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Am Anfang werden die Grundlagen vermittelt, d.h. man lernt die verschiedenen Rohstoffe, wie Naturfasern und Chemiefasern, kennen und auch unterscheiden. Wir beschäftigen uns ausgiebig mit den Trage-, Gebrauchs- und Pflegeeigenschaften der einzelnen Fasern und Fasermischungen.

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Weiter geht es mit Herstellung und Aufbau von Garnen, Geweben und Maschenwaren. Hier lernt man die vielen Stoffe mit ihren speziellen Handelsnamen und Qualitätsbezeichnungen zu unterscheiden.

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Auch die Ausrüstungen spielen eine immer größere Rolle bei den Bekleidungstextilien. Ein Designer sollte natürlich die wichtigsten Veredelungsverfahren, wie Färben, Drucken oder Appretieren kennen. Im Unterricht erfährt man aber auch Hintergrundinformationen über haut-, umwelt- und sozialverträgliche Mode.

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